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Legenden
 
 

Legenden

Der Graoully, der heilige Nikolaus und der Osterhase gehören zu den symbolträchtigen und allseits bekannten Legenden der Stadt Metz und der Region Lothringen. Aber kennen Sie auch Sankt Arnulf, Fräulein Turmel oder auch Pierre Perrat ?

Der Graoully

Im 3. Jahrhundert dezimierte ein furchteinflößender Drache mit einem unersättlichen Appetit die Metzer Jugend. Saint Clément rettete die Stadt vor dem Monster und den Schlangen, die mit ihm im römischen Amphitheater hausten, indem er sie in der Seille ertränkte.

La légende du Graoully

Sankt Arnulf

Sankt Arnulf, ein Urahn von Karl dem Großen, akzeptierte das Amt des Bischofs, nachdem er auf wundersame Weise den Bischofsring wiederfand, den er in die Mosel geworfen hatte.

Pierre Perrat

Der Bau einer Kathedrale ist ein so außergewöhnliches Werk, dass man darin oftmals das Werk des Teufels zu erkennen meint. Deshalb soll der Architekt Pierre Perrat dem Teufel seine Seele verkauft haben, um sein Meisterwerk in Metz fertig zu stellen. Seine Seele aber wurde gerettet: sie verbleibt auf ewig in der Kathedrale, wo ihm zu Ehren eine Gedenktafel aufgestellt wurde.

Fräulein Turmel

Die Glocke der Kathedrale, die den Namen Fräulein Turmel (Mademoiselle de Turmel) trägt, ist mit einer Legende belegt. Eines Abends wartete Anne Turmel vergebens auf ihren Verlobten. Als Erinnerung an den jungen Mann, der von Straßenräubern getötet wurde, und um weitere Überfälle zur späten Abendstunde zu vermeiden, wurde eine Glocke gegossen, die jeden Abend um zehn Uhr zur Sperrstunde läuten sollte. Man sagt, Fräulein Turmel habe ihren Verlobungsring in die flüssige Bronze für die Glocke geworfen…

Der heilige Nikolaus

Der heilige Nikolaus, der Schutzpatron der Lothringer, ist besonders bei den Kindern sehr beliebt. Er soll drei Kinder wieder zum Leben erweckt haben, die von einem Metzger getötet und in ein Salzfass gesteckt worden waren. Anfang Dezember finden zu Ehren des Nikolauses zahlreiche Umzüge in ganz Lothringen statt.

Saint Nicolas

Der Osterhase

Am Ostertag suchen die Kinder nach den Ostereiern, die der Osterhase im Garten versteckt hat. Dieser imaginäre Hase, der das Leben und die Auferstehung an den ersten Frühlingsmorgen symbolisiert, ist eine Tradition, die bis in das 16. Jahrhundert zurückgeht.

 


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