Seit dem 1. Januar 2023 ist die Gemeinde Lorry-Mardigny fester Bestandteil der Euro-Metropole Metz. Sie grenzt an Marieulles (mit dem sie sich einen Markt für lokale Handwerks- und Erzeugerprodukte teilt) und bildet die südliche Grenze des Gebiets.
Mit ihrer Kombination aus Natur- und Kulturerbe reiht sie sich in den Rundweg der Wehrkirchen des Pays Messin ein, da sie über zwei Kirchen (darunter die Kirche Sainte-Croix mit ihrem quadratischen Glockenturm, 12.–16. Jahrhundert) sowie zwei Burgen, und ist ebenso Teil der Naturwanderwege, da man dort die Kalksteinwiesen (in Lorry und Mardigny) bewundern kann, auf denen seltene und geschützte Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind.

  • Gehörte zum ehemaligen Pays Messin en l’Isle.
  • Bis zur Revolution im Besitz des Domkapitels.
  • Im 14. Jahrhundert unterstand die Herrschaft mächtigen Familien aus Metz.
  • Im 16. Jahrhundert wurde die Festung während der Kriege zwischen den Lothringern und den Metzern oft belagert: 1433, 1439 und 1489 von den Lothringern niedergebrannt; 1444 vom Herrn von Commercy.
  • Vorübergehende Einführung der Reformation im Jahr 1540.
  • Von 1790 bis 2015 war Lorry-Mardigny eine Gemeinde des Kantons Verny.

Kulturelles Erbe, das es zu entdecken gilt

  • Kirche Sainte-Croix in Lorry
  • Kirche Saint-Clément in Mardigny
  • Reste einer Römerstraße;
  • Schloss von Lorry aus dem 18. Jahrhundert und die Umfassungsmauern des Parks, die per Erlass vom 29. Juni 1993 unter Denkmalschutz gestellt wurden
  • Schloss Mardigny aus dem 14. Jahrhundert, umgebaut im 16. und 20. Jahrhundert: Torhaus aus dem 16. Jahrhundert, Fassaden und Dächer des Wohngebäudes, Türmchen an der nordwestlichen Ecke des Gebäudes, die per Erlass vom 19. September 1963 unter Denkmalschutz gestellt wurden; Ruinen des Turms, Graben und Brücke, die per Erlass vom 9. November 1984 unter Denkmalschutz gestellt wurden
  • Wandmalereien (Kirche Sainte-Croix) des elsässischen Malers Edouard Weltz (1876–1945), dessen bislang bekanntestes monumentales Werk sich in der Kirche von Langatte (Arrondissement Sarrebourg) befindet
  • Kalksteinwiesen