Präsentation
Franz Liszt, der Erfinder der sinfonischen Dichtung – eines Orchesterwerks, das auf einem historischen, bildlichen oder literarischen Thema basiert –, hinterließ dreizehn davon. Die von Lamartine inspirierten „Préludes“ sind das meisterhafteste Werk und bilden den logischen Abschluss dieses Programms in einem Tsunami der Leidenschaft. Sein Freund Saint-Saëns trat in seine Fußstapfen, mit dem berühmten „Danse macabre“, aber auch mit „La Muse et le Poète“ (ein zärtlicher Dialog zwischen Solo-Violine und Solo-Cello) und dem bezaubernden „Rouet d’Omphale“ (das in einem unaufhörlichen Wirbel den Triumph der listigen Omphale über Herkules schildert). Als Freundin von Saint-Saëns und Lebensgefährtin des Dichters Catulle Mendès (in dieser Rolle von Renoir zusammen mit ihren Töchtern porträtiert) hinterlässt Augusta Holmès mit „La Nuit et l’Amour“ eines der sinnlichsten Werke der französischen Romantik.
Nützliche Informationen
- Vorstellung, Aufführung
- NEIN
- Erwachsener : 31€
- Alle Altersgruppen